Vestibulitis, Bartholinitis ... Diese wenig bekannten gynäkologischen Erkrankungen

Vestibulitis

Vestibulitis ist eine Entzündung des Vestibulums, des Teils der Vulva zwischen den Schamlippen. Es ist durch Schmerzen während des Eindringens gekennzeichnet, was den Geschlechtsverkehr erschwert.

Wenn Sie nicht genau wissen, woher die Schmerzen kommen, ist die Diagnose einer Vestibulitis einfach. Dazu muss der Gynäkologe lediglich den schmerzenden Bereich, d. H. Den unteren Teil der Vulva, mit einem Wattestäbchen berühren.

Die Behandlung von Vestibulitis ist jedoch schwierig, da sie sowohl gynäkologisch als auch psychologisch ist. Dies kann die Anwendung von Lokalanästhetika beinhalten, aber auch psychologische Beratung, um den Umgang mit Schmerzen zu erlernen. Meditation oder Physiotherapie können auch Verbündete sein.


Bartholinit

Bartholinitis ist eine Entzündung der Bartholin-Drüsen, die sich um die Vulva befinden.

Wenn der Ausscheidungskanal dieser Drüsen, die eine Flüssigkeit produzieren, die an der Schmierung beteiligt ist, verstopft ist, kann dies zur Bildung einer Zyste führen. Dieser manchmal beeindruckende Abszess kann schmerzhaft werden, wenn er infiziert wird.

Bartholinitis wird durch das Vorhandensein von Keimen und Bakterien verursacht, aber ihre genaue Herkunft bleibt unbestimmt, auch wenn es sich um eine Stressperiode, eine frühe Schwangerschaft oder eine Periode der Menstruation handelt.


Manchmal erfordert diese Entzündung eine Behandlung mit Antibiotika und Entzündungshemmern. Eine Operation kann auch empfohlen werden, um diese Zyste loszuwerden.

Leider ist die Rezidivrate der Bartholinitis wichtig. Bei zu vielen Rezidiven kann dann eine Ablation in Betracht gezogen werden.

Vaginismus

Vaginismus ist eine abnormale, unwillkürliche und schmerzhafte Kontraktur der Vaginalmuskulatur, die häufig den Verkehr unmöglich macht.


Die Behandlung dieser Störung ist lange Zeit schwierig, da sie psychisch bedingt ist und mit Trauma, Persönlichkeitsstörung oder Penetrationsangst einhergehen kann.

Das Ziel? Lernen Sie sich zu entspannen, indem Sie sich Ihrer Vaginalmuskulatur bewusst werden, indem Sie Selbstvertrauen gewinnen, aber auch indem Sie Ihren Partner einbeziehen. Auch hier kann Physiotherapie, Entspannung oder sogar Psychotherapie hilfreich sein.

Dank an Dr. Catherine Fohet, Gynäkologin und Schatzmeisterin der National Federation of Colleges of Medical Gynecology (FNCGM).

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