Vegetarier: Vorsicht vor Depressionsgefahr!

Viele Studien haben sich mit der vegetarischen Ernährung befasst (die Fleisch und Fisch vom Teller ausschließt) und kommen zu dem Schluss, dass es mehrere Vorteile gibt: Reduzierung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und bestimmte Krebsarten. Aber haben alle Vegetarier einen ausgewogenen Teller? Entgehen sie Mängeln? Nein, antwortet auf eine kürzlich im Journal veröffentlichte Studie Journal of Affective Disorders. Und das könnte Konsequenzen haben ... für die Moral! Vegetarier sollen doppelt so stark von Depressionen betroffen sein wie Fleischkonsumenten.

Forscher der Universität Bristol weisen auf verschiedene Faktoren hin, die die Stimmung von Vegetariern, aber auch von Veganern beeinflussen können. Dies gilt umso mehr, als sie keine tierischen Produkte wie Eier oder Honig essen … Sie haben daher ein höheres Risiko für einen Vitamin-B12-Mangel (7% der Vegetarier und die Hälfte der Veganer), der für die ordnungsgemäße Funktion des Gehirns unerlässlich ist, und weisen einen Überschuss an Omega-6 auf (insbesondere bei großen Nusskonsumenten). Dies erhöht laut einer aktuellen Studie auch das Migränerisiko. Schließlich ist auch ein Überschuss an Phytoöstrogenen, der insbesondere in Hülsenfrüchten und Sojaessern vorkommt, schädlich für die Moral.

Fachleute raten ihnen daher, ihre Vitamin-B12-Aufnahme zu überwachen und gegebenenfalls eine Ergänzung zu verabschieden. Aber auch, um mehr Omega-3 (enthalten in einigen Samen, Lammsalat, Mandeln, Rapsöl, Leinsamen…) für ein besseres Verhältnis von Omega-6 zu Omega-3 zu konsumieren. Und die Balance muss von Kopf bis Fuß stimmen!

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